Wir waren dann noch mal weg …

Das Wetter war einfach zu schön, um zu Hause zu bleiben:

Deswegen ging es letzte Woche noch einmal spontan von Norddeutschland nach Österreich ins schöne Pitztal. Es war wieder mal eine intensive Pässe-Tour durch die landschaftlich reizvollen Alpen. An dieser Stelle noch einmal „Greetings to the italian guys with the motorcycles! :-)“ …

Tun Sie es wie wir: Schnell die Koffer packen und noch einmal die letzten Sommertage genießen! Viel Spaß und gute Fahrt!

 

 

Typ 1 oder Typ 4 Motor im Käfer?

KLAUS-Motor - 2,4 l Typ 4
KLAUS-Motor auf Typ 4 Basis

Warum Typ 4?

Bei der Frage nach Mehrleistung sind sich die meisten Käferfahrer einig: es soll etwas schneller gehen. Bei der Frage nach dem Motorkonzept scheiden sich die Geister häufig aus Gründen des Geschmacks aber auch der Kosten. Aus technischer Sicht besteht für uns kein Zweifel an der richtigen, historisch authentischen Lösung zur Steigerung der Fahrleistung – es ist natürlich der Typ 4 Motor.

Bedient man sich aus dem Ersatzteilregal des Konzerns mit Stammsitz in Wolfsburg, kommen der originale Typ 1 (aus dem VW Käfer, Karmann und anderen) und Typ 4 Motor (aus dem VW 411/412, VW Bus T2/T3, VW-Porsche 914) als luftgekühlte Antriebsquelle in Frage. In beiden Fällen stehen originale, qualitativ hochwertige Komponenten zur Verfügung, die für eine lange Lebensdauer bekannt sind. Aus konstruktiver Sicht bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, da bei der damaligen Entwicklung  und Weiterentwicklung der Motoren sicher vollkommen unterschiedliche Anforderungen im Lastenheft der sehr verschiedenen Gesamtfahrzeuge gestanden haben müssen.

Der Typ 4 Motor hat im Vergleich zum Typ 1 einen größeren Zylinderabstand mit einer daraus resultierenden dickeren Lagerstuhlbreite, eine bessere Verrippung der Zylinder sowie Zylinderköpfe und großzügigere Querschnitte der Gaswechselkanäle und Ventile.

Mit einigen Tricks lassen sich dem original im Käfer verbauten Typ 1 Motor schnell 100 PS entlocken. Wenn mehr Leistung verlangt wird, werden teure Spezialteile und eine andere, nicht mehr original aussehende, Motorkühlung benötigt. Die Lebensdauer und Belastbarkeit des Motors leidet erheblich aufgrund der erläuterten konstruktiven Details.

Der Typ 4 Motor, der schon in einer originalen Variante mit 2,0l Hubraum 100 PS leistete, ist deswegen die standfestere Lösung zur Leistungssteigerung des Käfers. Vergleicht man nun einen Typ 1und Typ 4 Motor mit etwa 140 PS bezüglich der Anschaffung und Lebensdauer, relativiert sich der vermeintliche Preisvorteil des Typ 1 recht schnell. Mit unserem, mehr als 30 Jahre bestehenden, Konzept bieten wir eine standfeste Möglichkeit dem Käfer zu besseren Fahrleistungen zu verhelfen und ihn problemlos im Straßenverkehr und auf der Rennstrecke zu bewegen. Das Fahrzeug bleibt dabei völlig unauffällig und ist noch möglichst leise und sparsam. Wenn für Sie historische Authentizität und dauerhafter Fahrspaß wichtig sind, ist ein Typ 4 Motor aus unserem Haus genau das Richtige für Sie.

Maikäfertreffen 2013

Saisonauftakt:

Die ersten Sonnenstrahlen haben sich nach dem langen Winter schon gezeigt, doch spätestens zum 1. Mai geht es wieder los. Auch wir sind dabei, egal ob bei Regen oder Sonnenschein. Ganz im Sinne eines entspannten Treffens reisen wir seit 10 Jahren auf eigener Achse und ohne Stand an, um Ihnen die neusten Entwicklungen direkt am Fahrzeug zu präsentieren. Auch dieses Mal gibt es natürlich etwas Neues zu sehen.

Wir möchten Ihnen, wie auch schon einmal im Jahr 2003, die neuste Version des Ansaug-geräuschdämpfers vorstellen. Die Weiter-entwicklung schafft noch mehr Platz im Motorraum und bietet einen gesteigerten Geräuschkomfort.

Wir freuen uns wie immer auf Gespräche mit Ihnen zum luftgekühlten Hobby, die das Maikäfer-Team in diesem Rahmen nun schon zum 30.sten Mal möglich macht!

Sie finden uns in Hannover auf dem Messeparkplatz Ost diesmal an einer etwas anderen Stelle. Weitere Informationen zum Käfertreffen und zur Platzbelegung finden Sie unter http://www.kaefertreffen.de/.

4 ever – eine langjährige Beziehung

Über 30 Jahre Käfertuning:

1980 wurde der erste Komplettmotor aus unserem Haus in Nordrhein-Westfalen für den Einsatz in einem 1303 S ausgeliefert. Das kürzlich wieder aufgetauchte, nebenstehende Bild aus unserem Archiv zeigt ein Foto des Fahrzeugs in den 80er Jahren neben einem anderen schnellen Käfer mit Überrollbügel.

2,0 l Hubraum erfreuten den stolzen Besitzer des Fahrzeugs einige Jahre, bis dann Motor samt Fahrzeug in der nähren Umgebung den Besitzer wechselten. Fast 30 Jahre verrichtete der Boxer seinen treuen Dienst, bis bei einem Käfertreffen ein betrunkener „Technikfan“ den Motor im Leerlauf durch stumpfes Gasgeben so weit überdrehte, bis Ventile und Kolben einander unsanft berührten. Der Motor war kaputt. Dieser traurige Zwischenfall diente schließlich als Anlass das Aggregat zu demontieren und das Fahrzeug komplett zu restaurieren. Der defekte Motor landete wieder in unserem Haus und erfuhr neben einer Reparatur auch eine Hubraumerweiterung auf 2,4 l mit einem daraus folgenden Leistungszuwachs. Im Jahr 2010, ziemlich genau 30 Jahre nach der ersten Auslieferung waren das Fahrzeug in neu erstrahltem Glanz und der Motor mit neuer Kraft wieder bereit für den langjährigen Betrieb im Straßenverkehr. Weitere Bilder zu dem Fahrzeug finden Sie unter Bild und Ton.

Dem Käfer mit Typ 4 Motoren aus unserem Haus sind übrigens alle an dieser Geschichte beteiligten Personen treu geblieben: auch die Besitzer der beiden silbernen Käfer im obersten Bild fuhren/fahren beide einen Jubi-Käfer mit 2,3 l Hubraum.

Viertelmeile im strömenden Regen

Sieger beim Käferblasen 1981
Sieger beim Käferblasen 1981

Käferblasen 1981:

Die Traktionsverhältnisse im Oktober 1981 erforderten ein starkes Nervenkostüm, um die vorhandene Leistung im strömenden Regen in Vortrieb umzusetzen. Genau das gelang Rolf Klaus mit seinem Typ 4 befeuerten Brezelkäfer. Das offene Geheimnis des Erfolges war ein butterweiches Anfahren und das nachdrückliche Durchbeschleunigen. Mit Zeiten von 14,75 bis 15,22 sec über die 400m Distanz avancierte er so schließlich zum „Held des Tages“ (Gute Fahrt, Heft 12, 1981) und fuhr den Sieg in der zweiten Klasse (straßenzugelassene Fahrzeuge) wie immer auf eigener Achse nach Hause. Mit von der Partie waren damals auch bekannte Größen wie Gert Kummetat, Heinz Willibald und der Getriebespezialist Bernd Rummenholl.

Aus dem Archiv: Brezelkäfer mit Turbolader

Brezelkäfer mit Turbolader
Brezelkäfer mit Turbolader

Lange bevor der Begriff Oldschool geprägt war:

Das Bild dieses blauen Brezelkäfers ist in den 70er Jahren entstanden. Heute würde man zur Beschreibung des Fahrzeugs mit den speziellen Lüftungsschlitzen in der Motorhaube vermutlich Begriffe wie Sleeper und Outlaw heranziehen… Vor etwa 40 Jahren werden das Fahrzeug und der Motor wohl für baffes Erstaunen gesorgt haben. Ein offensichtliches Detail an diesem 356 Motor ist sicher der große Turbolader. Bei genauerer Betrachtung der Luftfilter ist aber noch eine interessante Klappensteuerung zu erkennen, die es ermöglicht hat das ungewöhnliche Aggregat bis zum Anliegen eines geeigneten Ladedrucks als gut fahrbaren Saugmotor zu betreiben. Danach schlossen sich die Klappen und mehr als ein bar Ladedruck verhalf diesem Super 90 Motor zu etwa 180 PS. Das für damalige Zeiten enorme Beschleunigungsvermögen wird vermutlich bei einigen Besitzer damals neuer Oberklasselimousinen für Verzweiflung gesorgt haben. Wegen mangelnder Ladeluftkühlung und nicht vorhandener thermischer Standfestigkeit hatte der Turbolader aber nur eine Boostfunktion, Dauervollgasfahrten auf der Autobahn waren nicht möglich.

 

Längsdynamik

Vortrieb:

Sehen Sie, wie der Käfer jeden noch verbleibenden Meter Asphalt der Rennstrecke begierig aufzusaugen scheint. Hören Sie, wie die Aktion dabei noch von einem kernigen Boxersound begleitet wird. Viel Spaß bei diesem kurzen Videoclip!

Netzfundstücke

Motorsport
Käfer mit KLAUS-Motor bei einem Clubslalom

Motorsport:

Der Besitzer und Fahrer dieses eleganten Fahrzeugs mit KLAUS-Motor nimmt gerne und erfolgreich an Slalom- und Rundstreckenrennen teil. Der drehfreudige Motor aus unserem Haus bereitet dem Fahrer und den Zuschauern schon seit vielen Rennkilometern eine Menge Spaß. Wer so im Motorsport aktiv ist wird natürlich auch gesehen. Das eingefügte Video von diesem Fahrzeug haben wir auf youtube gefunden. Wir haben die Diskussion zum Video übrigens auch gelesen und können die Fragen aufklären. Der Motor hat keinen Turbo und keine geradverzahnte Nockenwelle. Mehr Bilder zu diesem Fahrzeug finden Sie auf unserer Webseite unter: Bild und Ton

bullet proof engine

2,4l_Unfall_01
Beschädigter 2,4 l KLAUS-Motor
2,4l_Unfall_02
Stark deformierter Schalldämpfer

Massive Beschleunigung:

Als im Jahr 1997 eine bayrische Oberklasselimousine in extralanger Ausführung mit 70 km/h ungebremst in den vorschriftsmäßig an einer roten Ampel stehenden Käfer fuhr, wurde dem Besitzer und Fahrer des sehr gepflegten Käfers klar, dass auch ein KLAUS-Motor nicht unzerstörbar ist. Glücklicherweise erlitt bei dem Unfall niemand bedrohliche Verletzungen. Durch den enormen Massenunterschied der Fahrzeuge wurde der Käfer allerdings so immens beschleunigt, dass der Fahrer durch den Aufprall ohnmächtig wurde und mit der Hand eine Beule in das Dach seines Fahrzeug schlug. Neben der daraufhin gebrochenen Hand und der beiden total beschädigten Fahrzeuge (und des Typ 4 Motors aus unserem Haus) sind keine weiteren Verluste bekannt.

Steil nach oben

Alpen
Alpenfahrt

Nicht nur bis zur Eisdiele:

Unsere Kunden verreisen gern mit ihrem Käfer. Mit unseren erprobten Motoren, die sich durch eine hervorragende Leistungsabgabe und angenehme Fahrbarkeit in jedem Drehzahlbereich auszeichnen, ist der Fahrspaß und eine angenehme Urlaubsreise auf jeden Fall sicher gestellt. … gerne auch mal etwas zügiger