Archiv des Autors: Klaus Motoren

Rennsport

Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen die im vorhergehenden Beitrag (https://klaus-motoren.com/2018/06/24/meppen-2018/ ) versprochenen Einblicke auf unsere für den Rennsport hergestellten Komponenten bieten, deren Leistungsfähigkeit regelmäßig von dem auf der Rennstrecke und in der Szene bekannten merinogelben 1303 demonstriert wird. Folgende Bauteile befinden sich im Fahrzeug:

KLAUS-Nockenwelle 328°

Das Nockenwellenprofil ist seit über 10 Jahren auf der Straße und vor allem im Motorsport bewährt. Es liefert sowohl im 2,4l als auch im 2,6l ein gutes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen sowie eine beachtliche Spitzenleistung bei einem niedrigem Drehzahlniveau und ergibt so eine hervorragende Fahrbarkeit im Rundstreckenbetrieb. Die aus hochwertigem Stahl hergestellten und gehärteten Nockenwellen werden mit Stösseln mit Typ 1 Abmessungen kombiniert, die in unseren speziellen Stösselbuchsen laufen.

Zylinderköpfe am 2,6l Motor:

Diese modifizierten Serienzylinderköpfe kennen Sie vielleicht noch aus unserem Katalog Ende der 1990er Jahre. Die am 2,6l Rennmotor montierten, baugleichen Zylinderköpfe liefern mit ihren aufgeschweißten und kopfseitig auf 43 mm erweiterten Einlasskanälen über 180 kW ab. Auf der Fotomontage erkennen Sie den Unterschied der standardmäßigen Kanalausführung für unsere 2,4l Motoren (linker Einlasskanal) zu der Modifikation für den 2,6l Motor (rechter Einlasskanal).

Zylinderköpfe am 2,4l Motor:

Der 2,4l Motor, den Sie in Meppen live hören und sehen konnten, ist mit Zylinderköpfen ausgerüstet, die dem Modifikationsstand unserer aufwendig modifizierten Prototypen aus dem Jahr 2003 entsprechen. Die modifizierten Ein- und Auslasskanäle sorgen für eine gute Füllung und ein entsprechendes Drehvermögen.

 

 

Meppen 2018


Das gibt ein „Daumen hoch“ für eine überaus gelungen Veranstaltung! Vielen Dank an Andreas Ruppert für die tolle Organisation des „Aircooled Race Weekend in Meppen“ vom 15. – 17. Juni 2018! Es hat eine Menge Freude gemacht so viele schnell auf der Rennstrecke bewegte Käfer und Busse zu sehen. Das Event ist für alle Käferverrückten zu empfehlen und lohnt definitiv auch eine längere Anfahrt!

Wir haben uns persönlich über die Dichte an Fahrzeugen mit KLAUS-Motor und KLAUS-Gebläsesystem gefreut, das wir beispielsweise auch an unsere Mitbewerber ausliefern. Der merinogelbe 1303 (https://klaus-motoren.com/2017/11/05/50-akademisches/) war dieses Mal flott mit einem 2,4l Motor unterwegs, der vom Besitzer selbst aufgebaut und mit KLAUS-Komponenten bestückt wurde. Der 2,6l befindet sich im Augenblick aufgrund einer ausgefallenen Aftermarket-Ölpumpe mit Folgeschaden in Revision, wird aber in Kürze wieder auf der Rennstrecke unterwegs sein. Die interessanten Details dieser Motoren finden Sie in unserem nächsten Blog-Beitrag.

Wir freuen uns schon auf das nächste „Aircooled Race Weekend in Meppen“  im nächsten Jahr in Meppen!

Datenschutz

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Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Besuch unserer Internet-Seite!

Mit freundlichen Grüßen, Ihr KLAUS-Team

 

 

Nachlese zum Käfertreffen in Hannover 2018

Kalt und stürmisch war es dieses Jahr! Der polarsilberne Ovali wurde auf der Hinfahrt leider am vorderen, linken Kotflügel durch einen auf der Überholspur liegende Ast beschädigt, der vermutlich durch den Sturm dorthin gelangt war. Ein Ausweichmanöver war leider nicht möglich. Auf dem Rückweg ging es dann zügig und schadenfrei über die wieder freie Autobahn zurück nach Hause.

Maikäfertreffen 2018

Tradition:

Auch dieses Jahr sind wir beim Maikäfertreffen in Hannover vertreten. Wir freuen uns Sie am 1. Mai in Hannover zu treffen! Sie finden uns an gewohnter Stelle in direkter Nähe zu Volkswagen Classic: http://maikaefertreffen.de/content_aussteller/gew.pdf

Lassen Sie sich bei Ihrem Besuch an unserem Stand von ein paar einmaligen Fahrzeugen überraschen!

Wir wünschen Ihnen eine sichere und angenehme Anfahrt, wir sehen uns in Hannover!

Umbautipps: Basisfahrzeug C

Basisfahrzeug C
Fahrwerksmerkmale VW Typ 11 (Limousine) und Typ 15 (Cabrio): kurzer Vorderwagen mit Kugelgelenk-Vorderachse und Schräglenker-Hinterachse (Mehrausstattung M4 oder M9) hinten.

Fertigungsdaten Typ 11: von Erstzulassung August 1968 bis 31.12.1977 / Fahrgestell-Nr. 118 071 440 – 118 2050 000

Fertigungsdaten Typ 15: von Erstzulassung 1965 bis Juli 1970 / Fahrgestell-Nr. 156 000 001 bis 150 3100 000

Das Basisfahrzeug C passt zu Ihnen, wenn Sie ein leichtes, fahraktives Fahrzeug suchen. Die Schräglenker-Hinterachse, die pro Antriebswelle zwei Gelenke aufweist, federt im Gegensatz zur Pendelachse mit einer nur geringen Sturzänderung ein und aus. Der bei der Pendelachse befürchtete Klappmesser-Effekt, der den Effekt des beim Ausfedern zunehmend positiven Radsturzes mit einer sich reduzierenden Spurweite bildlich beschreibt, kann mit der Schräglenkerachse nicht auftreten. Das Fahrverhalten des Basisfahrzeug C ist hierdurch gegenüber den älteren Fahrwerkstypen wesentlich sicherer. Für die sowohl beim Basisfahrzeug B als auch C verbaute Kugelgelenkvorderachse sind verschiedene leistungsstarke Bremsanlagen am Markt erhältlich.

 

Notwendige Änderungen Basisfahrzeug C: Dieses Fahrwerk wurde in der US-Ausführung des Käfers mit der Mehrausstattung M4 in den Modelljahren 1969 und 1970 verbaut. Baugleich damit sind die Käfer mit der Mehrausstattung M9, die mit Automaticgetriebe ausgerüstet sind (Limousine ab Modelljahr 1968, Cabrio Modelljahre ab 1968 bis 1979). Auch nach August 1970 bis Juli 1977 wurde noch eine geringere Zahl von „Sparkäfern“ mit Mehrausstattung M9 (Automatic) angeboten, die dem Basisfahrzeug C voll entsprechen. Die für eine Leistungssteigerung erforderlichen Änderungen sind im Folgenden aufgelistet.

Rahmen und Fahrwerk: Die Automaticfahrzeuge können mit Serienteilen des VW 1302 (Getriebe, Schaltstange, Fußhebelwerk, etc.) relativ problemlos auf handgeschaltete Getriebe umgerüstet werden, jedoch fehlt bei fast allen Automatic-Rahmen das Kupplungsseil-Führungsrohr im Rahmentunnel. Eine praktische Anleitung zur Nachrüstung finden Sie in Helmut Horns Buch „Käfer-Tuning mit Hand und Fuß, Band 1: Bodengruppentherapie“, das im Helmut Horn Verlag erschienen ist (ISBN 3-928593-00-5). An der Vorderachse muss die zusätzliche Vorderachsabstützung nachgerüstet werden. Stabilisator und Lenkungsdämpfer sind bereits vorhanden, die hintere Spurweite ist ausreichend. Bis zu einer Leistung von 55 kW/75 PS ist kein Tieferlegen erforderlich. Für den Einbau eines Klaus-Motors ist das Fahrzeug vorn durch Austauschen des Vorderachskörpers und hinten durch das Verstellen der Drehstäbe tiefer zu legen. Die Montage eines hinteren Stabilisators vom Porsche 944 ist in Verbindung mit einem stärkeren vorderen Stabilisator möglich. Als Stoßdämpfer kommen für das Basisfahrzeug C die verstellbaren Stoßdämpfer der Marke Koni und Gasdruckstoßdämpfer der Marke Bilstein und Sachs in Frage.

Bremse: Sollte das Basisfahrzeug rundum mit Trommelbremsen ausgerüstet sein, ist mindestens die Vorderachse auf Scheibenbremsen geeigneter Dimensionierung umzurüsten.

Räder und Reifen: Bis zu einer Motorleistung von 55 kW/75 PS sind 4 1/2Jx15 Felgen mit 165 R15 Reifen ausreichend. Bei einer darüber hinausgehenden Motorleistung sind mindestens Felgen der Dimension 5 1/2Jx15 mit 185/65 R15 Reifen vorzusehen.

Getriebe: Ab August 1972 (Fahrgestell-Nr. 113 2000 001) wurde eine werkseitig weichere Getriebeaufhängung verwendet, die an der vorderen Blechglocke und an dem hinteren, dünnen Blechträger mit den massiveren Gummimetall-Lagern zu erkennen ist. Die Aufhängung sollte daher auf die härtere Version der vorhergehenden Modelljahre umgeändert werden, um ein Aufschwingen des stärkeren Motors zu vermeiden. Hierfür muss am Chassis die Halteplatte für das vordere Gummimetall-Lager ausgetauscht werden. Dabei ist zu beachten, dass das zu verwendende Getriebe auch dann den dazu passend Schaltdeckel aufweist, da das vordere Gummimeltall-Lager ab August 72 mit drei Bolzen am Getriebe befestigt wird und die Befestigung bei den vorhergehenden Modelljahren an zwei Bolzen erfolgte. Möglich und zulässig ist auch der Einbau eines Fünfgang-Getriebes vom Porsche 911, wofür das Fahrzeug aufwändig modifiziert werden muss.

Elektrik: Das Basisfahrzeug C ist generell mit 12 Volt-Elektrik ausgerüstet.

Empfohlener Reifendruck: Der empfohlene und auch bei hohen Geschwindigkeiten bewährte Reifendruck für zwei Fahrzeuginsassen ohne Zuladung beträgt bei den genannten Reifen- und Felgendimensionen: Vorderachse: 1,8 bar, Hinterachse: 2,5 bar.

Wichtiger Hinweis: Bei allen Fahrzeuge, die im Geltungsbereich der StVZO zugelassen werden sollen, müssen die Fahrwerksänderungen, der leistungsgesteigerte Motor sowie ander zulassungsrelevanten Modifikationen in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Bitte klären Sie sämtliche Modalitäten und Zulassungsvorschriften unbedingt vor dem Umbau mit Ihrer Zulassungsbehörde ab!

Bitte führen Sie die beschriebenen Tätigkeiten nur aus, wenn Sie den notwendigen technischen Sachverstand und die erforderlichen Werkzeuge besitzen. Bitte beachten Sie, dass Sie für den Erfolg Ihres Umbaus selbst verantwortlich sind. Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit der hier veröffentlichen Angaben geben.