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Basisfahrzeuge

Das richtige Fahrwerk für Ihren Umbau:

Vielleicht besitzen Sie schon ein Fahrzeug oder sind noch auf der Suche nach einer geeigneten Basis für Ihr Projekt mit Typ 4 Motor. Wir möchten Ihnen hilfreich zur Seite stehen, wenn es um die folgenden Themen geht:

  • Welches Auto ist das Richtige für mich?
  • Welche Motorisierung passt zu mir und meinem Fahrzeug?
  • Was muss alles modifiziert werden, um das Auto fit für die angepeilte Leistung zu machen?

Der Käfer wurde im Laufe der langjährigen Produktion unzählige Male an Karosserie, Fahrwerk, Getriebe und Motor überarbeitet. Dies schafft unterschiedlich gute Vorraussetzungen für eine nachträgliche Leistungssteigerung, die vor allem durch die konstruktiven Merkmale des Fahrwerks vorgegeben werden. Die serienmäßig erhältlichen Fahrwerkskombinationen können in vier verschiedene Basisfahrzeuge eingeteilt werden:

  • Basistyp A – Längslenkervorderachse mit Bundbolzen und Zweigelenk-Pendelachse
  • Basistyp B – Längslenkervorderachse mit Kugelgelenken und Zweigelenk-Pendelachse
  • Basistyp C – Längslenkervorderachse mit Kugelgelenken und Schräglenkerachse
  • Basistyp D – Federbeinvorderachse und Schräglenkerachse

Die Karosserienbauformen, die in erster Linie von historischem und ästhetischen Interesse sind, werden nach kurzem (VW 1200, 1300, 1500 und 1600i) und langem Vorderwagen (VW 1302 und VW 1303) unterschieden.

Beim kurzen Vorderwagen ist das Reserverad stehend im Fahrzeug angeordnet, alle Fahrzeuge dieses Typs sind mit einer Längslenkervorderachse ausgestattet, die mit der Zweigelenk-Pendelachse oder Schräglenkerachse kombiniert sein kann.

Beim langen Vorderwagen ist das Reserverad liegend positioniert. Diese Modelle besitzen eine Federbeinvorderachse und eine Schräglenkerhinterachse.

Käfer mit kurzem Vorderwagen können weiterhin nach Dickholmer und Dünnholmer eingeteilt werden. Der Wechsel der Karosseriebauform erfolgte mit dem 03.08.1964. Nach diesem Datum erhielt der Käfer deutlich größere Fensterflächen, womit gleichzeitig die Dicke der Holme zwischen den Fenstern reduziert wurde.

Auch beim Käfer mit langem Vorderwagen erfolgte eine Modernisierung der Verglasung. Der frühere 1302 hat eine ebene Windschutzscheibe, die ab dem Modelljahr 1973 mit der Einführung des 1303 einer gekrümmten weichen musste.

In den nachfolgenden vier Beiträgen zu diesem Thema möchten wir Ihnen eine Übersicht zu den Eigenheiten sowie den notwendigen und empfehlenswerten Modifikationen für die Basistypen A – D geben, die erforderlich sind, um das Auto fit für die angepeilte Motorisierung zu machen.