35 Jahre KLAUS-Motoren

35 Jahre Tuning von Typ 4 Motoren:

Es startete mit dem Wunsch nach bezahlbarer Fahrleistung und gutem Fahrverhalten. Mit dem VW Käfer war schnell ein geeignetes Fahrzeug mit dem notwendigen Potential gefunden, das aber noch ein paar Modifikationen benötigte, um die ersten Wünsche zu erfüllen. Das Verlangen nach mehr Leistung wurde schnell zur intensiven Freizeitbeschäftigung und nach diversen Typ 1, Typ 3 sowie Porsche 356 Motoren folgte schließlich Ende der 1970er Jahre der erste Typ 4 Motor.

In Kombination mit Solex-Vergasern 40PII-4, originalem Schalldämpfer vom VW 412, gekürzten Wärmetauschern, Pendelachsfahrgestell und Porsche 365B Trommelbremsen erzielte Rolf Klaus erste Erfolge bei Beschleunigungsrennen. Der unauffällige und technisch sauber ausgeführte Umbau des heute bekannten Brezelkäfers weckte schnell Interesse und Begehren bei anderen VW-Fahrern.

Schließlich erfolgte die Geschäftsgründung in 30 qm großen Räumen in Bünde, Bustedt in der Buchenstraße 7. 1980 wurde dann der erste Motor aus unserem Haus ausgeliefert (http://klaus-motoren.com/2013/04/04/4-ever-eine-langjahrige-beziehung/).

Das ist nun schon ganze 35 Jahre her! Seitdem haben wir in allen Belangen immer Vollgas gegeben und dabei eine Menge Kilometer zurückgelegt, einfach zum Spaß, um Innovationen zu schaffen oder unsere bestehenden Produkte weiter zu optimieren. Wir danken Ihnen für 35 Jahre Vertrauen in unsere Produkte! Geben Sie weiter Gas, so wie wir!

Ihre Ingrid und Ihr Rolf Klaus

1303 Sport mit KLAUS-Motor

Ready to Race:

Das Jahr 1973 war in Wolfsburg bezüglich der Modellpflege des 1303 ein ganz Besonderes. Mit dem gelb-schwarzen Renner erhielt der Käfer eine Sportausstattung mit 5 1/2 Zoll Felgen, Scheibenbremsen an der Vorderachse, einem Sportlenkrad, mattschwarzen Hauben und einem 1,6 l Motor. Dieser orange 1303 verließ ebenfalls 1973 die Wolfsburger Produktionsstätte und hat damals wohl einige Motorsportgene mit auf den Weg bekommen, die dann etwas später zu Tage getreten sind.

Während der umfangreichen, zwei Jahre andauernden Restauration erhielt das Fahrzeug ein perfektes Finish, eine potente Bremsanlage vom artverwandten Zuffenhausener, eine motorsporttaugliche Sicherheitsausstattung und zahlreiche weitere technische Details, die es für den Betrieb auf der Rennstrecke befähigen.

Ein ausreichendes Leistungsangebot aus 2,4 l Hubraum ermöglichen dem Fahrer nun Sprints die selbst Fahrern moderner Sportwagen Tränen in die Augen treiben. Mit den bewährten Komponenten aus unserem Haus wird eine lässige Sportlichkeit mit Zuverlässigkeit gepaart. Mit unserer innovativen Ölsumpfverlängerung ist zum Beispiel immer ein stabiler Öldruck gewährleistet, wenn sich der schwarze Gummi auf den sieben Zoll messenden Porsche Felgen in den Asphalt krallt. Dabei geben Recaro Sitze einen perfekten Seitenhalt, damit immer volle Kontrolle über das Fahrzeug gegeben ist.

Der Motor ermöglicht jeden erwünschten Fahrzustand. Vom Bummeln bei niedriger Drehzahl über eine spontane Gasannahme aus dem Drehzahlkeller bis zur Hatz über Rennstrecke oder Autobahn beherrscht er das volle Repertoire an Spielarten. Das angenehm sportliche und mit Ansauggeräuschdämpfer komfortabel zurückhaltende Fahrgeräusch lässt eine entspannte Fahrt zur Rennstrecke auf eigener Achse mit ein paar anschließenden schnellen Runden oder die Reise in den Urlaub zu, ganz nach Geschmack und Befinden.

Noch mehr Bilder des Fahrzeugs finden Sie in der 2010er Herbstausgabe des Airmighty Magazins. Damals war der orange Renner allerdings noch ohne den Triebsatz aus unserem Haus unterwegs. Trotz kurzer Markenabstinenz ist dies jetzt schon der zweite 2,4 l Klaus-Motor, den der glückliche Besitzer innerhalb von 10 Jahren sein Eigen nennt. Der erste Motor läuft nach wie vor in einem 1303 Cabrio.

Blitz und Donner

1 – 4 – 3 – 2:

So lautet die Zündfolge der bekannten vierzylindrigen Boxermotoren aus dem Hause VW und Porsche. Die Zündanlage und deren Komponenten bedürfen einer überschaubaren, aber regelmäßigen Wartung, damit der Funke auch tatsächlich überspringt.

Die nebenstehenden Bilder zeigen eine Zündkerze mit 0,95 mm Elektronenabstand mit einem einwandfreiem Kerzenbild, bei der aber während des Beschleunigens schon Zündaussetzer auftraten und den Sollzustand einer neuen Kerze mit 0,7 mm Elektrodenabstand.

Alle 15.000 km sollen deshalb die Zündkerzen gewechselt werden. KLAUS-Motoren bis 2,4 l Hubraum werden seit vielen Jahren mit NGK Zündkerzen des Typs PB7 ES ausgerüstet. Sollten Sie Fragen bezüglich des richtigen Zündkerzentyps (immer M14 x 1,25 mit Langgewinde) für Ihren älteren oder hubraumstärkeren KLAUS-Motor haben, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Zum Wechsel der Zündkerzen benötigen Sie den passenden Kerzenschlüssel mit der Schlüsselweite 20,8 und innerer Gummiarretierung, den passenden Drehmoment- oder Werkzeugschlüssel, eine Kardanverlängerung mit Gelenkkopf, sowie einen Gummischlauch mit 12 mm Innendurchmesser als Montagehilfe.

Der Wechsel der Zündkerzen sollte immer nur bei kaltem oder lauwarmen Motor erfolgen, um eine Beschädigung des Kerzengewindes zu vermeiden. Lösen Sie zuerst die Luftschläuche am Gebläsekasten und entfernen den Luftfilterdeckel des Motors, um Zugang zu den Zündkerzen zu erhalten.

Ziehen Sie dann den jeweiligen Kerzenstecker ab und ersetzen diesen gegebenenfalls, falls er nicht mehr ordentlich klemmt. Andernfalls wird sich der Kerzenstecker im Betrieb lösen und immer wieder abfliegen. Schrauben Sie die Kerze heraus und achten Sie darauf, dass die Kerze nicht innerhalb des Gebläsekastens herunterfällt!
Bereiten Sie die neue Kerze vor. Je nach verwendetem Kerzenstecker muss hierfür in der Regel die Hülse am oberen Ende abgeschraubt werden. Trotz der der in der Packung enthaltenen Papphülse zur Anstoßsicherung kann der Elektrodenabstand nicht dem Soll entsprechen. Prüfen Sie deshalb den Elektrodenabstand der Kerze auf das Sollmass von 0,7mm, korrigieren ihn gegebenenfalls und beginnen mit der Montage. Benetzen Sie dafür das Kerzengewinde mit einem Tropfen Öl und schrauben die Kerze mit Hilfe des Gummischlauchs in das Gewinde des Zylinderkopfs. Das Einschrauben muss unbedingt leichtgängig vor sich gehen, stoppen Sie den Einschraubvorgang, falls dies nicht der Fall sein sollte und beheben die Fehlerursache. Andernfalls droht die Beschädigung des Gewindes!
Ziehen Sie die Zündkerze dann mit einem Drehmoment von 25 Nm an. Falls kein Drehmomentschlüssel zur Hand ist, soll das Anziehen bis zum Anliegen und Zusammendrücken des Dichtrings an der Kerze erfolgen. Das Zusammendrücken kann mit etwas Übung beim Anziehen gefühlt werden. Wir empfehlen unerfahrenen Schraubern aber unbedingt die Verwendung eines geeigneten Drehmomentschlüssels!

Troubleshooting: Einige Zündkerzenfabrikate zeigen nach längerem Stillstand (z.B. Winterpause) trotz visuell nicht erkennbarer Beschädigung einen Totalausfall. Bei Verdacht auf diesen Fehler hilft dann der Austausch der Kerzen, bevor alle anderen Komponenten aufwändig geprüft werden. Die erforderlichen Ersatzteile für Ihren KLAUS-Motor erhalten Sie im gut sortierten Fachhandel und natürlich auch bei uns.

Der neue 2,2l KLAUS-Motor!

Kein Sturm im Wasserglas:

Mit dem aktuellen Blogeintrag möchten wir Ihnen den neuen 2,2l KLAUS-Motor auf Typ 4 Basis für Ihren Käfer vorstellen. Der Motor ist ab sofort in zwei Leistungsklassen erhältlich und löst damit den 2,0l und den 2,4l ab (Anmerkung Februar 2016: der 2,4l Motor wird nach mehrfacher Nachfrage weiterhin geliefert!). Das bewährte und wieder neu belebte sowie technisch überarbeitete Konzept bietet eine absolute mechanische Laufruhe kombiniert mit einem akustisch geräuscharmen Lauf. Hierfür sind unter anderem die qualitativ hochwertigen, exklusiv für uns in Europa hergestellten Kolben verantwortlich.
Gemäß unserer Prinzipien ist der Motor in seinen zwei Varianten natürlich mit vielen Gleich- und Serienteilen aufgebaut, was es uns ermöglicht die beiden Aggregate kostengünstig anzubieten und gleichzeitig eine spätere unproblematische Ersatzteilversorgung sicher stellt. Finanziell hebt sich damit das neue Motorenkonzept nicht von seinen beiden bewährten Vorläufern mit 2,0l und 2,4l Hubraum ab.
Neben den inneren Werten hat der Motor auch von außen einiges zu bieten. Mit dem neuen ästhetischen Grauton der Anbauteile macht Ihr Motorraum einen ansprechenden Eindruck.
Überzeugen Sie sich selbst anhand des Videos von dem vibrationsfreien Lauf des Motors und dessen agiler Gasannahme. Anhand der Wasseroberfläche im Glas können Sie sehen, warum es so viel Spaß machen kann einen Boxermotor zu besitzen und ihn im Fahrzeug zu erleben. Trotz aller Laufruhe ist das Glas im Video übrigens mit Klebeband fixiert.
Genießen Sie dieses Video noch einmal in voller Größe durch einen Klick auf die beiden expandierenden Pfeile im rechten unteren Rahmen des Players und teilen Sie diesen tollen Clip über die Sharing Buttons mit Ihren Freunden und Bekannten. Weitere aktuelle Neuigkeiten zu diesem tollen Motorkonzept können Sie in Zukunft wieder in diesem Blog lesen.

Kühler Kopf

Zylinderkopf für 2,4l Motor mit speziellen Kühlrippen über den Zündkerzen

Zylinderkopf für 2,4l Motor mit speziellem Kühlrippenpaket über den Zündkerzen, Bild aus Ende der 1980er Jahre

Zylinderkopf mit Zusatzkühlrippe

Zylinderkopf mit Zusatzkühlrippe, Bild aus Anfang der 1990er Jahre

Gebläsegehäuse 1

Gebläsegehäuse 1

Geblaesegehaeuse_2_640_480

Gebläsegehäuse 2

Leistung und Lebensdauer:

Mit einer leistungsfördernden Zylinderkopfbearbeitung erreichten wir mit unseren 2,4 l Motoren bereits in den 1980er Jahren bis zu 145 kW mit einer Ventilbestückung von EV 44mm und AV 38mm. Mit der zunehmenden Leistung wurden verschiedene Maßnahmen wie extra gegossene, zusätzliche Kühlrippenpakete oder eine Zusatzkühlrippe zum Aufschweißen entwickelt und eingesetzt.

Neben den Maßnahmen direkt am Zylinderkopf wurde mit der Evolution des KLAUS-Gebläses die Zuverlässigkeit und Lebensdauer seit den 1970er darüber hinaus weiter gesteigert.

1979: Markteinführung des Gebläsegehäuses #1 mit der Innovation des ausgefrästen Kurbelgehäuses, die es ermöglichte das Gebläse nahtlos in den Motorraum des Käfers zu integrieren.

1988: Markteinführung des Gebläsegehäuses #2 mit der Innovation der angeformten Austritten für die Heizungsluft.

1999: Markteinführung des Gebläsegehäuses  #3 mit der Innovation der optimierten Kühlluftverteilung durch das neue organische Design. Die Entwicklung des neuen Gebläsegehäuses zusammen mit der Zylinderkopfrückseitenkühlung.

2000: Markteinführung der gegossenen Kühlluftführung für die Zylinderkopfrückseite RSK (Rückseitenkühlung).

Das Gebläsegehäuse #3 ist seit seiner Einführung zum Standard für alle KLAUS-Motoren geworden und wurde seitdem noch weiter in Details überarbeitet. Die RSK wird zusätzlich für alle leistungsstarken Motoren angeboten. Weiter Details finden Sie unter dem Menü Luftkühlung, Bilder unser Zylinderköpfe unter Kurbelgehäuse und Zylinderkopf.

 

Kühl(e)Luft

Lösen der Spannkappe

Lösen der Spannkappe mit Stirnloch- und Ringschlüssel

Lösen der Spannkappe

Lösen der Spannkappe mit Ringschlüssel und Gummihammer

Keilriemen

Keilriemenscheibe aus hochfestem Aluminium mit Keilriemen

Keilriemenscheibe

Keilriemenscheibe mit den Markierungen für OT, Leerlauf mit abgezogenen Schläuchen der Unterdruckverstellung und maximaler Vorzündung bei ausgeregeltem Verteiler

Windmaschine: Die Kurbelwelle Ihres KLAUS-Motors rotiert im Leerlauf mit 1000 +/- 100 Umdrehungen pro Minute, bei Vollgas sind es je nach Variante bis zu 6400 Umdrehungen. Das im Durchmesser 225 mm messende Lüfterrad dreht sich durch die Übersetzung des Riementriebs in einem Verhältnis von 1:1,65. Ihr Motor erhält so je nach Betriebszustand mehrere 100 Liter Kühlluft pro Sekunde, an den Flügelspitzen liegt bei Höchstdrehzahl eine Umfangsgeschwindigkeit von bis zu über 80 m/s an. Auch wenn die Luftkühlung einen sehr geringen Wartungsaufwand hat und nur wenig störungsanfällig ist, bedarf es einer regelmäßigen Kontrolle und Wartung, um deren Funktion sicherzustellen. Alle 10.000 km oder einmal pro Saison sollte der Keilriemen deswegen auf Risse, Verschleiß und ausreichende Spannung kontrolliert werden. Bei Daumendruck in der Mitte des Riemens sollte dieser im Neuzustand nicht mehr als 5 mm und im gelaufenen nicht mehr als 10 mm nachgeben, darf aber auch nicht zu stramm sein, da sonst die Lager der Lichtmaschine Schaden nehmen können und vorzeitig verschleißen. Die Spannung des Keilriemens wird durch die Anzahl von Ausgleichscheiben zwischen Lüfterradnabe und oberer Riemenscheibenhälfte eingestellt. Im Neuzustand befinden sich circa drei der insgesamt sechs Scheiben in der Mitte. Um den Riemen nachzuspannen werden die Scheiben in der Mitte entnommen und dann zwischen Spannkappe und Riemenscheibenhälfte montiert. Es müssen immer alle sechs Ausgleichsscheiben verwendet werden, da sonst keine sichere Befestigung von Nabenkappe sowie Riemenscheibenhälfte gewährleistet ist und diese dann Schaden nehmen. Gehen Sie für das Lösen und Befestigen der Mutter auf der Lichtmaschinenwelle wie auf den nebenstehenden Bildern vor. Achtung! Verwenden Sie niemals einen Schraubendreher, um das Lüfterrad zum Lösen der Mutter zu blockieren! Die empfindlichen Flügel des Lüfterrades aus Magnesium brechen aus, was eine Unwucht und verminderte Kühlung bewirkt. Die Nabe am Lüfterrad kann bei Verschleiß auf der Drehbank nachgesetzt werden, einen originalen Ersatz gibt es nicht. Die Lebensdauer des Keilriemens beträgt bis zu 80.000 km. Bei einem Ersatz kommen je nach Auslieferungszustand Ihres Motors flankenoffene, gezahnte Keilriemen unterschiedlicher Länge in Frage. Motoren neueren Datums sind mit Keilriemen der Abmessung 10 x 763 ausgestattet, ältere meist mit 10 x 775. Motoren aus Anfang der 1980er Jahre wurden mit Keilriemen einer Dicke von 9,5 mm ausgeliefert. Diese können durch 10 mm breiten Ersatz getauscht werden. Als Hersteller kommen Contitech, Gates oder andere in Frage, hierbei ist zu beachten, dass die Abmessungen der Keilriemen von Hersteller zu Hersteller leicht unterschiedlich ausfallen können. Im Falle einer verschlissenen Keilriemenscheibe sollte diese durch ein originales KLAUS-Produkt ersetzt werden. Die Riemenscheibe Ihres Motors enthält gemäß des nebenstehenden Bildes Markierungen, die individuell für Ihren Motor eingemessen worden sind. Hierbei handelt es sich um den oberen Totpunkt (OT), den Zündzeitpunkt im Leerlauf mit abgezogenen Schläuchen für Früh- und Spätverstellung (14° für aktuelle Motoren, 16° für Motoren der 1990er und 2000er Jahre und 10° für Motoren der 1980er Jahre) und die maximale Vorzündung bei ausgeregeltem Verteiler (30° bei neueren Motoren). Wenn Sie eine neue Keilriemenscheibe bestellen, erhalten Sie diese stets ummarkiert. Nach Absprache können Sie unseren Service zur Markierung Ihrer Austauschriemenscheibe nutzen. Dies geschieht mit einer Lehre und Ihrem gebrauchten Originalteil.

Frische Brise

Open Air:

Oben offen oder geschlossen? Käfer Cabrio fahren macht immer Spaß und mit einem Typ 4 KLAUS-Motor noch mehr! Egal ob Alpenpass oder eine Tour an die See, mit viel Drehmoment lässt es sich gut Cruisen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß in diesem Weltmeister-Sommer!

Jubilare

Jubi

Jubi, fotografiert beim Kundentreffen 2012

Jubi

1985er Jubi, Details in VW Speed 10/2001

Jubi

Jubi mit Porsche Felgen, Heckansicht

Jubi

Jubi, Typ 4 Motor

Jubi

Jubi, Bild Ende der 90er Jahre

Nicht altersschwach:

Hier braucht kein Alter vertuscht oder beschönigt werden, hier wird auch niemand einen 29. Geburtstag zum zweiten Mal feiern wollen. Der Jubi Käfer wird nächstes Jahr 30 und wechselt damit verdienter Weise vom Youngtimer in den Oldtimerstatus! Ein echter Klassiker war der Jubi schließlich schon damals!

Das zinngraue Sondermodell wurde mit umfangreicher Sonderausstattung ausgeliefert, wozu zum Beispiel eine Wärmeschutzverglasung, ein Vierspeichen-Sportlenkrad aus dem Golf GTI, ein Radio und Sporträder gehörten. Lediglich der Motor mit seinen 29 kW ließ bei manchen Käufern Wünsche offen.

Aus diesem Grund wurden viele Fahrzeuge schon kurz nach ihrer Auslieferung einer leistungsfördernden Kur unterzogen, bei der auch gleich das Fahrwerk und die Bremsanlage der gesteigerten Leistung entsprechend angepasst wurde. Neben eines Umbaus auf die Schräglenker-Hinterachse oder der herkömmlichen Verstellung der Drehstäbe am Pendelachsfahrwerk, wurde auch die von der Firma Eller entwickelte Methode der Tieferlegung durch eine modifizierte Ausgleichsfeder angewendet.

Bezüglich der Felgen konnte auf die ganze in den 1980er und 1990er Jahren am Markt erhältliche Vielfalt zurück gegriffen werden. Neben den serienmäßigen VW Stahlsportfelgen waren vor allem Räder aus dem Hause ATS und Porsche beliebt. Der Sinn für Ästhetik ist individuell und Schönheit liegt natürlich immer im Auge des Betrachters, deswegen bleibt es im Falle einer anstehenden Entscheidungsfindung jedem selbst überlassen den eigenen Favoriten von 15 bis zu 17 Zoll Durchmesser auszuwählen. Historisch einwandfreie Möglichkeiten gibt es auf jeden Fall in ausreichender Vielzahl.

Mit einem KLAUS-Motor geht es unabhängig von der ausgewählten Bereifung auf jeden Fall „schlicht und schnell“ (siehe zweites Bild von oben) vorwärts, wie die VW Speed in der Oktoberausgabe 2001 titelte.

Ein abschließendes Video zum Beitrag können sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Bild und Ton abrufen. Hören Sie hier, wie schön leise und laufruhig unsere Motoren schon in den 1990er Jahren und natürlich schon davor waren.

Nachlese zum Maikäfertreffen 2014 in Hannover

01. Mai 2014

01. Mai 2014 – Maikäfertreffen in Hannover, 1962er Käfer und natürlich Rolf Klaus Brezel

01. Mai 2014

01. Mai 2014 – Maikäfertreffen in Hannover, 1302 und 1303 Cabrio sowie 1303 Limousine

123

01. Mai 2014 – Maikäfertreffen in Hannover, 1303 im Racelook und 1303 Cabrio

456

01. Mai 2014 – Maikäfertreffen in Hannover, 1303 im Racelook

Regen, Regen, Regen und trotzdem viel Spaß:

Dieses Jahr gab es nicht die gewohnte Sonne, es hat trotzdem wieder eine Menge Spaß gemacht. Für alle die aufgrund des Wetters dieses Jahr nicht dabei waren, haben wir ein paar Bilder zur Verfügung gestellt: 5 Mal Klaus-Motoren in der Reihe mit Autos in ganz verschiedenen Stilarten, von der Limousine bis zum Cabrio war alles dabei.

Maikäfertreffen 2014

Maikäfertreffen 2012

Maikäfertreffen 2012

Maikäfertreffen:

In wenigen Tagen ist es wieder so weit. Am 01.05. findet das traditionelle Maikäfertreffen in Hannover statt. Wir sind natürlich wieder dabei und freuen uns auf Gespräche mit Ihnen. Wir werden natürlich wieder etwas mitbringen. Es gibt eine 1303 Limousine im Race Look, ein 1303 Cabrio, ein 1302 Cabrio und Rolf Klaus Brezel zum Anschauen. Treten Sie in Kontakt mit den Besitzern der Fahrzeuge und fragen nach deren Erfahrungen. Weitere Eindrücke zu Fahrzeugen mit Klaus-Motor finden Sie auf unserer Webseite in der frisch aktualisierten Rubrik http://klaus-motoren.com/bild-und-ton/.

Sie finden uns diesmal übrigens in direkter Nähe zu Volkswagen Classic Parts (siehe auch den Austellerplan: http://www.kaefertreffen.de/content_aussteller/gew.pdf), halten Sie sonst einfach nach den oben beschrieben Fahrzeugen Ausschau.

Bis bald, wir freuen uns!

Ingrid und Rolf Klaus