20 Jahre lang verzögert

KLAUS-Bremsanlage für den großen Fünflochkreis (205 mm)

KLAUS-Bremsanlage für den großen Fünflochkreis (205 mm)

Radnaben für den Fünflochkreis mit 205 mm sowie den Fünfloch- und Vierlochkreis mit 130 mm Durchmesser

Radnaben für den Fünflochkreis mit 205 mm sowie den Fünfloch- und Vierlochkreis mit 130 mm Durchmesser

KLAUS-Scheibenbremse am Brezelkäfer (etwa 1993, man beachten die Röhrchen Kotflügel)

KLAUS-Scheibenbremse am Brezelkäfer (Foto von etwa 1993, man beachten die originalen Röhrchen-Kotflügel)

Bremstrommel vom 356 an der Hinterachse, kombiniert mit der Schräglenkerhinterachse und 901 Getriebe

Bremstrommel vom 356 an der Hinterachse, kombiniert mit Schräglenkerhinterachse und 901 Getriebe

Innenbelüftete Scheibenbremse für den großen Fünflochkreis:

Seit 20 Jahren (1993) gibt es unsere innenbelüftete Scheibenbremse für den großen Fünflochkreis. Die Bremse wurde in einer Kooperation mit den Herren Dr. Braun und Dr. Timmer entwickelt. Die mechanisch und fahrzeugtechnisch seriös ausgelegte Bremse bringt höchste Verzögerungswerte unter Beibehaltung der stilechten Lemmerz Sonderräder vom Typ 1576. Die Radnabenkonstruktion vergrößerte den Lenkrollhalbmesser nicht und sicherte so ein stabiles Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten.

Die Bremsanlage wurden für die Kugelgelenk- und Federbeinvorderachse konstruiert und hergestellt. Es waren Radnaben für den Fünflochkreis mit 205 mm sowie den Fünfloch- und Vierlochkreis mit 130 mm Durchmesser erhältlich. An der Hinterachse konnte die Bremse je nach gewünschtem Lochkreisdurchmsesser mit den Aluminiumbremstrommeln des 356 (205 mm) und bei Verwendung anderer Radbremszylinder auch mit den Bremstrommeln des Typ 3 (205 mm) oder Typ 1 (130 mm) sowie den Scheibenbremsen des 944 (130 mm) kombiniert werden. Weitere konstruktive Details der Bremsanlagen waren die 54 mm messenden Bremskolben, die Bremssattelhalterbefestigung mit Paßschrauben und die feste sowie duktile Radnabe aus Grauguss mit Kugelgrafit.

Leider ist die Bremsanlage nicht mehr neu erhältlich, da die aufwendigen Gussmodelle beim Konkurs der damaligen Gießerei unauffindbar verschwunden sind. Die Bremsanlage hat daher einen besonderen historischen und technischen Wert, da uns nicht bekannt ist, dass Ähnliches am Markt verfügbar ist oder war. Verschleißteile der Bremse sind natürlich nach wie vor problemlos verfügbar, da das Konzept auf einem Bremssattel und einer Bremsscheibe aus der Großserie beruht.

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